An seine Träume lehnte sich ein Mann
und tausend Bilder wirbelten durch seinen Kopf,
wie doch das Leben immer schön sein kann ...
Da packten Klauen zu, ganz fest an seinem Schopf.
Und über ihm verfärbte sich der Himmel schwarz.
Im Herzen, wohl behütet, klebte das Erinnern,
es presste aus den Augen Tränen und ein Wimmern.
Von Bäumen tropfte mächtig wunderbares Harz,
beschenkte ihn mit Glanz und Schimmer
und seiner Fantasie ein Bernsteinzimmer.
"Die Hoffnung stirbt zuletzt in jedem Wesen, und
sie hält dich immer wieder wie ein treuer Freund.
Sie küsst und herzt dich bis auf deinen Seelengrund,
behütet dich und schützt dich vor so manchem Feind." -
So stand er ganz verloren im Gedankennest
und fühlte in sich diesen grossen, offnen Hafen -
Er legte sich ins feuchte Gras und wollte schlafen,
da riss sich über ihm der Himmel auf. Ein Rest
der Träume schlich zu blauen Sternen,
unendlich weit, im Sog der Himmelsfernen.
Schakim