2009-06-24

Yeah

Von schakim @ 08:32 [ Divers ]



Der Garten ist ein wahrer Sonnenschein,
yeah! In ihm verwandelt sich ein jeder Stein,
yeah! Ob spitzig, eckig oder weich und rund
so warten hier die Steine wie ein Mund
auf warme Strahlen, welche golden schreiben,
denn Wolken rücken nach, sie zu vertreiben.

Die Schatten scheinen manchmal still zu stehn,
yeah, als ob sie einen Wiener Walzer drehn.
Yeah! Das Wasser plätschert zwar nicht rein und klar
und trotzdem ist der Garten wunderbar!
Durch alle Jahreszeiten kann man schreiten
und still geniessen all die Köstlichkeiten!

Mit Arbeitseinsatz wächst ein Blumenmeer,
yeah! Die Bienen trinken alle Blumen leer,
yeah! Ob blau, ob rot, ob gelb, es grünt die Saat -
Nicht alles Blumen, nein! Auch Kopfsalat.
Wie hüpft das Herz, wenn Schnecken sich vergnügen -
Man wird zur Schnecke, um im Gras zu liegen ...



Schakim

2009-06-23

Theo

Von schakim @ 16:43 [ Divers ]



Theo kann das Herz erweichen,
immer aufgelegt zu Streichen
lässt er sich in Blumensträussen
tragen von den grauen Mäusen.

Und die Überbringer denken,
wenn sie diese Blumen schenken,
müsste doch der Duft längst schmeicheln -
Keiner darf die Wangen streicheln.

Theo aber fühlt die Blicke,
sammelt Freudentränen, dicke,
und den Schweiss, der von den Stirnen
tropft als wären's reife Birnen.

Jeder will den Wicht betrachten,
meint, das Glück mit ihm zu pachten -
Theo aber spannt die Flügel,
fliegt davon zum nächsten Hügel.


Schakim


2009-06-21

Uäh

Von schakim @ 09:39 [ Divers ]



Ein Schimmer jagt durchs Wasser grau geschminkt.
Ins Wasser springen würd' ich nicht, doch klettern
an Bäumen hoch, die Laub verlieren - blättern,
sobald die Sonne tief im Meer versinkt.

Als Wildgans flög ich hin zum Horizont,
als Silberreiher schlief ich in den Bäumen
und würd von einer Menge Fische träumen.
Mit Fantasien spielt der Mond gekonnt.

Wenn durch die Nacht der Sandmann niederschwebt,
entdeckt er oft die Träume und die Schwächen -
Gewohnt an solches will er Trost aussprechen -
Uäh, die Augen sind mir zugeklebt.

Ein Sternenmantel hüllt die Blüten ein.
Wo Schnecken wandern, bleiben Schleim und Spuren.
Ich fühl mich zeitlos ohne Stadt und Uhren.
Die Heimkehr zeigt, es wird wohl anders sein.


Schakim

2009-06-20

Käse

Von schakim @ 13:40 [ Divers ]




Er fährt durch eine grosse Stadt wie Wien
an einem trägen Fluss entlang.
Der Fluss wird weiterfliessen ohne ihn
in stetem Wechsel von Gesang.

Die Träume sind zum Greifen ewig nah,
entzünden eine Sonnenglut.
Er will nicht wissen, wie es einst geschah,
sonst packte ihn womöglich Wut.

Die Welt, die ihm zu Füssen liegt, ist rot:
Ein Mohnfeld - nur der Käse schwitzt.
Ein Blatt - betrachtet - wird zum Käferboot,
darauf die Sonne lacht und blitzt ...


Schakim



2009-06-19

Keine Flügel

Von schakim @ 14:30 [ Divers ]



Ich wandre durch den Sand allein
durch Nächte hell im Sternenschein -
Ich hätte gerne Federflügel,
anstatt ein Dromedar zu sein
mit einem fetten Vorratshügel.

Die Nächte machen abgekühlt,
ich schwitze kaum, wie mancher fühlt.
Wenn anderswo die Rosen ranken,
vergnüg' ich mich beim Sonne tanken.
Ob das noch eine Rolle spielt?

Ein Flugzeug spielt mit einem Strich -
Die Spur versetzt mir einen Stich,
mir fehlen eben Federflügel,
mit denen jeder Vogel sich
vergnügt - mich schmückt nur dieser Hügel!


Schakim

2009-06-14

Weggetragen

Von schakim @ 17:22 [ Divers ]



Hinuntersteigen, weggetragen,
tiefes Schweigen, stille Fragen -
Abgelenkt - nichts wird geschenkt -
Ob der Fremde anders denkt?
Sich einmal nur weltoffen zeigen,
versetzt so manchen in ein Schweigen.

Wie Löwenzahn sich treiben lassen.
Gold verzierte Kaffeetassen
zeigen Stil - wenn auch nicht viel -
Und der Löffel kreist zum Spiel.
Gedanken tragen einen weiter
und ewig blaut ein Himmel heiter.


Schakim

2009-06-10

Würzig

Von schakim @ 08:47 [ Divers ]



Mir passt es nicht: Gewürz und Zeit!
Ich öffne auch mein Herz nicht weit!
Zwar riech ich diesen Duft vom Gras,
auf dem vorhin noch jemand sass -
Vorbei - es ruht Vergessenheit.

Wenn über mir der Himmel blaut,
mein Sehnen in die Sonne schaut,
der sanfte Wind von Lust erzählt
und mich mit seinem Streicheln quält,
dann pocht in mir das Herz sehr laut.

Ein Helikopter fliegt ganz tief,
wie wenn ihn hier mein Träumen rief -
Sein Brummen wird zum Schlummerlied
und macht mich und das Träumen müd -
Wie finden Träume ihr Motiv?


Schakim


2009-06-09

Ehrlich

Von schakim @ 14:19 [ Divers ]



Seien Sie ehrlich,
erwarten Sie nichts,
es ist gefährlich
auf Wegen des Lichts:
Blendung! Verschwendung -
Vieles ist möglich!
Innere Sendung
aber ist löblich!


Schakim