Nacht
| Von schakim @ 23:47 | [ Divers ] |

Nacht, du dunkelst vor dich hin und spielst mit Licht
und du gibst mit diesem Licht mir ein Gesicht.
Nacht, ich will nach deinem Sternenmantel greifen
und berühre nur die schwarzen Gummireifen.
Nacht, du hast die kalten Winde eingestellt,
zeigst dich friedlich und gelassen meiner Welt:
Tausend kleine Einsamkeiten muss ich gehen,
um die wahre Schönheit in dir, Nacht, zu sehen.
Nacht, du bist nicht immer friedlich und so sanft,
manchmal braust du wie ein Zug, der wütend stampft.
Ja, ich weiss, du Nacht, du kannst nicht immer munden -
Um das einzusehen braucht es keine Stunden ...
Nacht, du machst das Leben langsam und so leicht,
nimmst mich mit in einen Traum, bis dieser weicht.
Wenn es dämmert hörst du mich verschlafen stammeln:
Nacht, du machst mich reich, ich will zig Träume sammeln.
Schakim


